Mein Klimawechsel! Nutzen Sie die Vorteile regenerativer Heizsysteme!

Förderprogramme für Holzheizungen

Das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums gewährt Eigenheimbesitzern, die ihre alte Heizung gegen einen Pelletkessel, eine Holzhackschnitzelanlage oder einen Scheitholzvergaserkessel austauschen, einen attraktiven Zuschuss. Für den Heizungsaustausch gibt es eine Basisförderung und eine Bonusförderung.

FÖRDERBETRÄGE

Es gelten folgende Mindestförderbeträge:

  • Pelletofen mit Wassertasche: 2.000 Euro
  • Pelletkessel: 3.000 Euro
  • Pelletkessel mit neu errichtetem Pufferspeicher und einem Speichervolumen von mind. 30 l/kw: 3.500 Euro
  • Holzhackschnitzelanlage: 3.500 Euro
  • Scheitholzvergaser: 2.000 Euro

Bonusförderung

Besonders effiziente Heizungen und Kombinationen von Öko-Heizsystemen können zusätzlicher zur Basisförderung mit folgender Bonusförderung ergänzt werden:

  • Kombinationsbonus: Wenn die Biomasseheizung mit Solarthermie zur Unterstützung von Heizung und Warmwasser kombiniert wird, gibt es einen extra Förderbonus von 500 Euro.
  • Effizienzbonus: Wenn die Biomasseheizung einem besonders effizienten, wärmegedämmten Wohngebäude dient, gibt es ebenfalls einen extra Förderbonus. Die Gesamtförderung (Basis- plus Bonusförderung) liegt dann beim 1,5-fachen der Basisförderung.
  • Innovationsförderung: Für Heizungsanlagen mit Brennwertnutzung oder Partikelabscheidung liegen die Basisfördersätze deutlich höher.
  • In Neubauten errichtete Biomasseanlagen können im Rahmen der Innovationsförderung einen Zuschuss in Höhe der Basisförderung erhalten: 2.000 Euro für Pelletöfen mit Partikelfilter, 3.500 Euro für Pelletkessel und Hackschnitzelheizungen mit Staubfilter bzw. mit Brennwerttechnik.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) fördert Austausch alter Heizung

Im Rahmen des 2016 gestarteten Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) wird eine um 20 Prozent erhöhte Förderung, als Zusatzbonus gemäß der Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien, dann gewährt, wenn die zu ersetzende Heizungsanlage nachstehende Kriterien erfüllt

  • Betrieb auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl);
  • keine Nutzung der Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie;
  • es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor.

Bei der Optimierung der gesamten Heizungsanlage müssen zudem folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378), Durchführung des hydraulischen Abgleichs und Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler).

Der Antrag für den Zusatzbonus ist im Rahmen des MAP-Antragsverfahrens zu stellen. Die geeigneten Formulare werden ab Mitte Januar auf www.bafa.de zum Download zur Verfügung stehen.