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Einsatz der Wärmepumpe in der Praxis

Die Wärmequellen für eine Wärmepumpe bieten jeweils unterschiedliche Bedingungen, die man individuell abwägen sollte. Außerdem muss man die Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen, wenn man das Erdreich als Wärmequelle nutzen will. Die Geologischen Landesämter stellen für die Planung Informationen über Grundwasser, Geologie und Bodenbeschaffenheit bereit. In so genannten Ampelkarten wird dargestellt, an welchen Standorten Bohrungen prinzipiell unbedenklich, individuell zu beurteilen oder nicht zulässig sind.

Kennwerte für Effizienz

Zwei Kenngrößen geben Auskunft über die Effizienz einer Wärmepumpe: die Leistungszahl und die Jahresarbeitszahl. Die Leistungszahl - englisch: Coefficient of Performance (COP) - einer Wärmepumpe teilt die abgegebene Wärmeleistung durch die elektrisch aufgenommene Leistung. Die Leistungszahl einer Wärmepumpe wird unter Normbedingungen am Teststand ermittelt. Mit ihrer Hilfe kann die Effizienz von verschiedenen Wärmepumpen-Modellen verglichen werden. Auch die Jahresarbeitszahl (JAZ) teilt die Nutzwärme durch den Stromverbrauch. Allerdings handelt es sich hier um einen in der Praxis gemessenen Wert. Die JAZ zeigt an, wie effizient die Wärmepumpe im Alltagseinsatz ist – ähnlich dem tatsächlichen Spritverbrauch bei einem Auto, den man auf die gefahrenen Kilometer umrechnet. Ebenfalls als Jahresarbeitszahl bezeichnet man allerdings auch einen nach einer Norm (VDI 4650) errechneten Effizienzwert. Grundlage dafür ist die Leistungszahl (COP) sowie weitere Angaben zur geplanten Anlage. Ähnlich wie bei dem nach Normbedingungen ermittelten Durchschnittsverbrauch eines Autos kann der tatsächliche Verbrauch (die gemessene JAZ) aber je nach Nutzerverhalten, klimatischen Schwankungen o.Ä. davon abweichen. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto weniger Strom verbraucht die Wärmepumpe.

Weitere Informationen:

JAZ-Rechner des Bundesverbandes Wärmepumpe