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Wärmepumpen im Neubau

Die Regelung von Neubauten im Bezug auf Energieverbrauch und Energieeffizienz wird immer strenger. Ab 2016 treten neue Verordnung im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Um 25 Prozent reduziert sich der erlaubte Primärenergiebedarf der Gebäude gegenüber der aktuell geltenden EnEV.

Um problemlos die neuen Vorgaben zu erfüllen, kann in einem Neubau z.B. eine Wärmepumpen installiert werden. Denn diese Anlagen sind durch das neue Energieeffizienzlabel als besonders effizient gekennzeichnet. Als alleinige Technologie und ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen erfüllt die Vorgaben die Wärmepumpe, die in ihrer Effizienz praktisch unübertroffen ist. Grund dafür ist unter anderem der zunehmend regenerativere Strom, den sie nutzt, um Umweltwärme in angenehme Raumwärme zu verwandeln.

Weiterhin regelt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) seit 2009, dass ein gewisser Mindestanteil der Wärmeversorgung bei Neubauten durch Erneuerbare Energien zu erfolgen hat. Jeder Eigentümer eines neuen Gebäudes muss seinen Wärme- und Kälteenergiebedarf – abhängig von der konkret genutzten Energiequelle – zu einem bestimmten Anteil mit erneuerbaren Energiequellen decken: bei Nutzung von Geothermie und Umweltwärme (z.B. mittels Wärmepumpen) sowie fester und flüssiger Biomasse (z.B. Holzpellets oder Pflanzenöl) zu mindestens 50 Prozent.

Weiterführende Informationen über die Anwendung von Wärmepumpen im Neubau auf dem Informationsportal www.heizen-im-gruenen-bereich.de.

Ratgeber Energieeinsparverordnung des Bundesverbandes Wärmepumpe (2015)

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe, Milieu LWP Stiebel-Eltron