• Bundesland: Sachsen
  • Landkreis: Bautzen
  • Einwohner*innenzahl: ca. 33.000
  • Jahresverbrauch Wärme: 110 GWh

Als Teil des ehemaligen Zentrums ostdeutscher Energieversorgung mit Braunkohle, steht Hoyerswerda vor tiefgreifenden Veränderungen im Strukturwandel.

Die in der Oberlausitz gelegene 33.000 Einwohnerstadt hat exzellente Voraussetzungen diesen Strukturwandel für die eigene Entwicklung zu nutzen. Besucher*innen können in der Region sorbisches Brauchtum sowie den Charme der sächsischen Mittelstadt auf Märkten oder beim Besuch des Schlosses erleben. Für Umweltfreund*innen eignet sich das umliegende Lausitzer Seenland ausgezeichnet zum Entspannen, welches die größte von Menschenhand geschaffene Seenlandschaft in Europa ist. Gleichzeitig ist die Landeshauptstadt Dresden nur 55 Kilometer entfernt.

Die Stadt nutzt schon jetzt Erneuerbare Energien, um die Strom- und Wärmeversorgung zukunftssicher zu gestalten. Damit bietet die „sagenhafte Familienstadt im Lausitzer Krabat- und Seenland“ gerade jungen Menschen die Chance, sich in der Region eine nachhaltige und ökologische Zukunft aufzubauen.


Modellkommunen für die Wärmewende – Der Auswahlprozess

Wärmeplanung

Im Rahmen des Projektes „Kommunale Wärmewende“, werden die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und das Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesysteme (IEE) die Kommunen Hoya/Weser (Niedersachsen), Hoyerswerda (Sachsen) und Regensburg (Bayern) bei der Umstellung auf eine klimafreundliche Wärmeerzeugung wissenschaftlich sowie kommunikativ begleiten.

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Hoyerswerda – Wärmewende im Strukturwandel

Hemnisse, Wärmeplanung

Hoyerswerda, eine Kreisstadt mit 33.000 Einwohner*innen, 50 Kilometer nördlich von Dresden, befindet sich mitten im Strukturwandel des Lausitzer Reviers. Derzeit bezieht die Kommune Fernwärme vom Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe über eine 12 Kilometer lange Hochtemperatur-Leitung, die im Jahr 1960 errichtet wurde. Der Anschlussgrad im Versorgungsgebiet beträgt circa 60 Prozent der Einwohner*innen. Darüber hinaus sind der Zoo, Schulen und Verwaltungen sowie das Seenlandklinikum, mit über 400 Betten, an das Netz angeschlossen.

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