Über uns / Über „Kommunale Wärmewende“


Über das Projekt Kommunale Wärmewende

 

Das zweijährige Projekt „Kommunale Wärmewende“ adressiert den bestehenden Umsetzungsstau der kommunalen Wärmeplanung, indem Handlungsempfehlungen gesammelt, systematisiert und neu bewertet werden. Es zielt darauf ab, marktgängige Technologien sowie praktikable Instrumente der Wärmewende zu identifizieren und ihre Umsetzung in allen Regionen Deutschlands zu befördern. Dies soll insbesondere durch die Analyse der Wirksamkeit der Instrumente im gegebenen politischen Rahmen sowie durch Informations- und Wissenstransfer zwischen den Akteur*innen erfolgen.

Darüber hinaus werden drei Modellkommunen bei der Wärmeplanung begleitet. Die Erkenntnisse aus diesem Prozess werden in Form einer Realdokumentation für andere Kommunen aufbereitet.

 


 

Das Projekt „Kommunale Wärmewende“ wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

 


 

Projektpartner

 

Agentur für Erneuerbare Energien

Die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) leistet Überzeugungsarbeit für die Energiewende. Ihre Aufgabe ist es, über die Chancen und Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien aufzuklären – vom Klimaschutz über langfristige Versorgungssicherheit bis zur regionalen Wertschöpfung. Die AEE wird getragen von Unternehmen und Verbänden der Erneuerbaren Energien. Sie arbeitet partei- und gesellschaftsübergreifend.

 

Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE

Das Fraunhofer IEE in Kassel forscht für die Transformation der Energiesysteme. Es entwickelt technische und wirtschaftliche Lösungen, um die Kosten für die Nutzung erneuerbarer Energien weiter zu senken, die Versorgung trotz volatiler Erzeugung zu sichern, die Netzstabilität auf hohem Niveau zu gewährleisten und die Energiewende zu einem wirtschaftlichen Erfolg zu führen

 


 

Beirat

Dr. Alexander Bittner, Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Helmut Böhnisch, Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH

KEA LogoHelmut Bönisch ist Leiter des Kompetenzzentrums Wärmenetze in der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW). Die KEA-BW wurde im Zuge der Novellierung des Klimaschutzgesetzes durch die Landesregierung in Baden-Württemberg, -im Rahmen welcher die verpflichtende kommunale Wärmeplanung für die Stadtkreise und große Kreisstädte des Landes festgeschrieben werden soll-, erweitert. Das Ziel ist die Beratungsleistungen im Bereich Wärmeplanung erbringen zu können. In diesem Zusammenhang ist auch die Organisation eines Erfahrungsaustauschs unter den baden-württembergischen Kommunen geplant.

 

Dr. Robert Brandt, Agentur für Erneuerbare Energien

AEE LogoDr. Robert Brandt ist Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Der frühere Leiter Verbandsentwicklung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und zwischenzeitige Politikberater bei adelphi, war vorher als Unternehmensberater für verschiedene Stadtwerke tätig und lernte ursprünglich die Energiewirtschaft bei E.ON edis kennen. Zwischen 2012 und 2018 leitete er die Plattform Systemtransformation des BEE, über die diversen Studien zu Fragen der Energiewende veröffentlicht wurden. Bis 2015 arbeitete der Diplom-Betriebswirt nebenbei als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Helmholtz Allianz ENERGY TRANS mit und promovierte dort in Politikwissenschaften.

 

Kerstin Deller, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Hannes Doderer, Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V

IKEM LogoHannes Doderer ist Volljurist und leitet das Energierechtsteam am Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM). Ein besonderer Fokus der Forschungsarbeiten von Herrn Doderer liegt im Wärmebereich, einschließlich der Wärmeinfrastruktur. Dort geht er insbesondere der Frage nach, wie die Wärmenachfrage mit hohen Anteilen erneuerbarer Wärme gedeckt werden kann.

Herr Doderer leitet verschiedene Forschungsprojekte zur Hebung industrieller Abwärmepotenziale und zur Stärkung niedercalorischer Wärmenetze auf Basis erneuerbarer Energien. Er widmet sich in seiner Forschungsarbeit zudem den regulatorischen Herausforderungen der Sektorenkopplung und ist Mitautor des Beck-Kommentars zu den §§ 18 ff. KWKG (Wärmenetze und -Speicher).

 

Christian Bjerrum Jørgensen, Kgl. Dänische Botschaft

Christian Bjerrum Jørgensen ist Energieberater bei der Energy Governance Partnership. Die Energy Governance Partnership wurde 2017 gegründet. Das Ziel besteht darin, eine Partnerschaft zwischen deutschen und dänischen Behörden aufzubauen, um Erfahrungen im Bereich der Energiewende auszutauschen und um voneinander zu lernen. Kooperationspartner auf dänischer Seite sind die dänische Energieagentur und die dänische Botschaft in Berlin. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Bereiche Kraft-Wärme-Kopplung, Fernwärme und Energieeffizienz in Energieerzeugungsanlagen, Industrie und Gebäuden. Die dänische Energieagentur und die Botschaft tragen mit großer politischer und regulatorischer Erfahrung zueinem umfangreichen Netzwerk bei.

 

John Miller,  Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V

John Miller war nach seinem Studium der Betriebswirtschaft bei Energieversorgern in Deutschland und den Niederlanden in unterschiedlichen Positionen tätig. Seit 2004 ist er Bereichsleiter Energiewirtschaft und Politik beim Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK (AGFW), dort auch verantwortlich für die Themen Marketing, Vertrieb und Energiedienstleistungen. Im Kontext der Energiewende ist er insbesondere mit der Entwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermechanismen im Wärmemarkt befasst (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, EEWärmeG, Gebäudeenergiegesetz, MAP). Er war maßgeblich mit beteiligt an unterschiedlichen Studien und Gutachten u.a. zur Transformation von KWK-Wärmenetz-Systemen und ist Mitglied des Beirats der Bundesstelle für Energieeffizienz und des Forums Synergiewende.

 

Dania Röpke, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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Dr. Dietrich Schmidt, Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE

Nach seinem 1997 abgeschlossenen Maschinenbaustudium an der Universität Kassel fertigte Dr. Schmidt 2004 seine Doktorarbeit im Bereich Gebäudetechnik an der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm an. Seine wissenschaftliche Arbeit ist auf den Bereich Energieeffizienz für Gebäude/Quartiere und ihre Versorgungssysteme fokussiert und mündete in einer Vielzahl von internationalen, europäischen und nationalen Projekten mit den Schwerpunkten auf Analysemethoden und Systementwicklungen, sowie innovative Fernwärmelösungen. Derzeit koordiniert er den Forschungsschwerpunkt Energiesystem Stadt des Fraunhofer IEE, in dem viele Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für die Umsetzung der urbanen Energiewende verfolgt werden (energie-system-stadt.de).

Fabian Schmitz-Grethlein, Verband kommunaler Unternehmen e. V.

 

Dirk Schumacher, Deutsche Kreditbank AG

In den Jahren seiner beruflichen Tätigkeit hat Dirk Schumacher nahezu alle Spielarten der praktischen Finanzwirtschaft kennengelernt: Von der Existenzgründungsfinanzierung bis zur Begleitung internationaler Finanzierungskonsortien. Bei der DKB verantwortete Herr Schumacher über zwölf Jahre das Firmenkundengeschäft in Norddeutschland. Durch die herausragende Stellung der DKB als Finanziererin der Erneuerbaren Energien wurde das Project-Finance-Skills um die elementar wichtige „grüne und nachhaltige Komponente“ erweitert. In den Beirat „Kommunale Wärmewende“ bringt sich Herr Schumacher als „Beauftragter Bürgerbeteiligung“ der DKB ein.